Systemisches Hundetraining
ein Begriff der recht neu erscheint. Zumindest im Bereich der Hundeschulen und des Trainings.
Im pädagogischen, psychologischen und therapeutischem Bereich ist er längst angekommen.
Für den ein oder anderen wirft er noch Fragen auf..., macht Neugierig
Systemisches Hundetraining ist abgeleitet aus der systemischen Beratung und Therapie.
Die systemische Denkweise geht davon aus, daß destruktives Verhalten ein Lösungsversuch darstellt. Mehr oder minder erfolgreich... Im ersten Moment ist es aber ein Mittel, welches Not abwendet.
Selten ist daher der Symptomträger tatsächlich das "Problem".
Ben Fuhrmann, ein finnischer Psychiater definiert Probleme als versteckte Ziele.
Ein sehr schöner Gedanke, denn verweilt er nicht im Problem, sondern führt uns zu ihren Kompetenzen und Stärken.
Probleme werden handhabbar, verstehbar und wir begreifen den Sinn des Verhaltens.
Die systemische Grundhaltung beinhaltet, das ein Lebewesen im Prinzip bereits über alle Ressourcen verfügt, die es benötigt um Herausforderungen zu meistern.
So bringen auch Sie als Hundehalter alles mit, was Sie brauchen. Es ist nur noch nicht freigelegt.
Denn sind wir mal ehrlich einen Hund zu führen, mit einem Verhalten was uns erstmal als Herausforderung begegnet, ist unglaublich anstrengend. Daher haben sie schon einmal bewiesen, daß sie Dinge aushalten können, standhaft sind und trotzdem dranbleiben.
Fundamentale Eigenschaften.
Das sie hier auf dieser Seite sind beweist zudem das sie sich Gedanken machen und das Ganze auf einer tieferen Ebene zu verstehen.